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14.03.2014, Rai Leh West beach

Rail Leh, oder auch Railay, ist eine kleine Nachbarhalbinsel bei Krabi. An der Westseite gibt es einen atemberaubenden Strand, fünf Minuten Fußweg entfernt an der Ostküste ist man umgeben von beschaulichen Mangroven. Womöglich ist Rai Leh eher mittelgut geeignet, um sich dort länger aufzuhalten, aber es ist ein wunderbarer Ausgangspunkt für Ausflüge in die wahnsinnig schöne Phang Nga Bucht.

Aber zurück nach Koh Phangan. Nachdem wir drei Tage auf dieser tollen Insel verbracht haben, ging es nun weiter. Drei Tage waren auf dieser Reise tatsächlich die längste Zeit, die wir am gleichen Ort verbracht haben. Man will ja schließlich so viel wie möglich sehen. Außerdem ist uns nach einem Tag Nichtstun und Herumliegen am Strand immer so langweilig. Ähm.

Wir fuhren mit dem Taxi früh morgens vom Hotel am Sarikantang Beach zum Koh Phangan Pier. Mit dem Catamaran ging es nach Don Sak, und von dort mit dem Bus zwei Stunden lang südlich an das andere Meer. Also fast. Erst mussten wir noch mit einem kleinen Minibus von Krabi nach Ao Nang, wo wir schließlich mit dem Longtailboot nach Rai Leh West gefahren wurden. Wow.

Reisen in Thailand ist anstrengend. Es funktioniert zwar alles wie von Zauberhand und man kommt immer an sein Ziel, wird nie vergessen und jeder kümmert sich um einen, aber man weiß nie genau wie sich die Leute sich jetzt genau abgestimmt haben, so dass genau der Longtailboottyp weiß, wo er dich hinfahren soll. Jedenfalls. Nachs sechs Stunden waren wir endlich im Hotel in Rai Leh. Und für den nächsten Tag war schon die Tour zur Phang Nga Bucht geplant. Wie gesagt, Ausgangspunkt.

12.03.2014, Ao Nang

12.03.2014, Ao Nang

15. April 2014
Cities, Urlaub

10.03.2014, Haad Chao Phao

10.03.2014, Haad Salad

10.03.2014, Ausblick

11.03.2014, Sarikantang beach

9. April 2014
Cities, Urlaub

10.03.2014, Koh Ma beach

Einen Tag nach der Schnorcheltour machten wir uns bereits auf den Weg zur nächsten Station: Koh Phangan. Die Insel ist etwas größer und liegt nur etwa eine Bootsstunde südlich von Koh Tao. Bekannt ist die Insel für ihre monatlichen Full-Moon-Parties am südlichen Haad Rin Strand. Wir waren dafür aber ein paar Tage zu früh dran. Aber dies war nicht weiter schlimm, denn Koh Phangan hat so viel mehr zu bieten. Traumhaft schöne Strände, helltürkisblaues klares Meer, Berge und dschungelartige Wälder, kleine Dörfer und sehr entspannte Strandbars.

Wir mieteten uns für den nächsten Tag zwei Motorroller und erkundeten damit die Insel. Vom Haad Chao Phao aus ging es über den Haad Yao und den Haad Salad zur nordwestlichen Spitze. Dort befindet sich in unmittelbarer Nähe die winzige Nachbarinsel Koh Ma, welche über eine Sandbank mit Koh Phangan verbunden ist. Die Sandbank ist allerdings bei Flut überspült und daher nicht sichtbar. Nichtsdestotrotz kann man natürlich die paar hundert Meter hinüberlaufen, was ich dann auch tat. Mein Rock wurde ein bisschen nass, aber was solls. Nachdem mehrere Leute am Strand sahen, dass ich da scheinbar übers Meer lief (höhö), machten sie es mir sodann gleich und wateten ebenfalls rüber nach Koh Ma.

Nachdem wir die traumhafte Kulisse am Strand noch ausgiebig genossen hatten, machten wir uns weiter auf in Richtung Inland. Wir fuhren durch zahlreiche Wälder und im Hintergrund erstreckten sich die hohen Berge. Wow! Ein Abstecher zum Phaeng Wasserfall war eher umsonst, da fast alle Wasserfälle in der Trockenzeit kaum Wasser tragen. Kein Problem, Rollerfahren macht auch so viel Spaß. Die Straßen sind super ausgebaut und an den Linksverkehr hat man sich schnell gewöhnt.

Wir machten einen kurzen Stopp bei “Phangan homemade ice cream”, wo es angeblich das beste Eis der Insel geben sollte. Und so war es auch. Herrlich kühles, leckeres Eis. Und Süßkartoffelpommes, yeah! Irgendwann fuhren wir zurück zum Haad Yao in eine tolle Strandbar mit bestem Blick auf das Meer. Dort klang der Abend wunderbar aus und ich verliebte mich ein bisschen in diese Insel.

10.03.2014, Koh Ma Sandbank

10.03.2014, Phangan Jungle

10.03.2014, Phaeng Waterfall

(Und dann gibt es da noch die Geschichte, wie der Tank meines Rollers leer war und wir irgendwo im Dunkeln hinfahren mussten, um eine Flasche Benzin zu kaufen. “Irgendwo”, das war ein kleines Restaurant an der Straße mit angeschlossenem Verkaufsstand für Benzin. Die Flaschen waren ehemalige Whiskeyflaschen. So genial wie da einfach alles funktioniert.)

7. April 2014
Cities, Urlaub

07.03.2014, Tanote Bay

Die Busfahrt von Bangkok nach Chumphon dauerte zwar neun Stunden, war aber überraschend angenehm. Wir fuhren durch die Nacht und konnten relativ gut schlafen. Es war noch dunkel als wir am Fährterminal ankamen, wo wir noch weitere zwei Stunden warten mussten. Irgendwann legte die Fähre ab und kurze Zeit später waren wir auf Koh Tao, einer kleinen Insel im Golf von Thailand. Vierzig Stunden nachdem wir in Deutschland losflogen, waren wir nun endlich richtig angekommen.

Koh Tao wird ja immer beliebter, hab ich gehört, besonders weil man hier wunderbar tauchen oder schnorcheln gehen kann. Letzteres haben wir dann am nächsten Tag auch ausgiebig getan. Wir buchten eine Tour mit einem Boot, welche einmal um die Insel herum fahren sollte. Organisiert wurde sie von ein paar coolen Jungs, die sichtlich Spaß an ihrer Arbeit hatten. Wir starteten früh morgens im Süden und umrundeten die Insel gen Osten. Dazwischen machten wir immer wieder Halt an den zahlreichen Buchten. Dann sprangen wir ins offene Wasser und hatten genügend Zeit die Unterwasserwelt zu erschnorcheln.

Wahnsinn, wie das da unten alles aussieht. Viele bunte Fische und Korallen. Ich war echt so fasziniert, dass ich nie wieder etwas anderes machen wollte. Man kann sich gar nicht satt sehen an all den Farben und Fischen. Die hübscheste Bucht ist übrigens die Hin Wong Bay. Dort gibt es sehr, sehr viele wunderschöne Korallen.

Zum Abschluss fuhren wir noch auf die kleine Nachbarinsel Koh Nangyuan, welche wiederum aus zwei kleinen Berginseln besteht, die durch eine Sandbank miteinander verbunden sind. Eine sehr hübsche Kulisse. Zum Viewpoint muss man zwar erstmal ein paar Meter hinauf laufen. Der Blick war es aber ein bisschen wert.

06.03.2014, Khaosan Road

Folgendes gehört zu den weniger klugen Dingen in meinem Leben: Nach einem 14 Stunden Flug mit Zwischenstopp in Bahrain, landete ich in Bangkok. Es war sechs Uhr morgens Ortszeit, Mitternacht in Deutschland. Ohne Hotel hatte ich vor, die nächsten 12 Stunden in Bangkok zu verbringen. „Ein bisschen Sightseeing und so.“ Doch sofort nachdem ich das Flughafengebäude verließ um ein Taxi zu rufen, erschlug es mich. Eine feuchte, schwüle Hitzewelle kam mir entgegen und da wurde schnell klar, dass das wohl nichts werden wird.

Der klägliche Versuch den Königspalast zu besuchen, scheiterte nach zehn Minuten. Es war so unfassbar heiß und ich hatte ja noch die Klamotten an, mit denen ich in Deutschland losflog. Die einzige Lösung hieß Siam Center und war ein Einkaufszentrum, ein wunderbar klimatisiertes Einkaufszentrum. Ich bestellte einen einzigen Kaffee im Starbucks, lud mein Telefon und schlief im Sessel ein.

Zehn Stunden später war es auch schon soweit und ich machte mich auf den Weg zu dem Bus, welcher mich von Bangkok nach Koh Tao fahren sollte.

(Das war jedenfalls die Kurzfassung der Geschichte. Ich würde niemandem empfehlen, das nachzumachen. Aber man ist ja Backpacker und alles ist spontan und man macht komische Dinge und wächst über sich hinaus. Höhö.
Bangkok bekam aber später noch eine Chance sich von seiner schöneren Seite zu zeigen.)

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