Midengland & London

Der Weg zurück nach London war vermutlich weniger aufregend, als das zuvor Gesehene. Zentralengland ist tatsächlich ein bisschen langweilig und mit dem Anblick einer hinterdeutschen Flachlandschaft zu vergleichen. Allerdings mit dem Unterschied, dass man hin und wieder durch kleine niedliche Dörfer fährt, die den vollen Charme einer altehrwürdigen Englanddynastie hergeben. Und immer wieder irgendwelche Schlösser und Burgen. (Ok, das gibts bei uns ja auch.)

Wir legten einen Zwischenstopp in Pocklington ein und wie wir dann erfuhren in einem Golf-Resort. Überall wimmelte es von schnieken Poloshirt-tragenen mittelalten Herren. Wir schauten Ihnen durch die riesige Fensterfront ein bisschen beim Golfspielen zu, während wir in der Hotelbar schnieke Cocktails zu uns nahmen. Irgendwie gab es dort auch nichts anderes zu tun.

Und dann also London. Finally. Der letzte Tag, das letzte Highlight. Ich war zuletzt 2009 dort und damals auch nur für dreizig Stunden. Dieses Mal hatten wir zwar noch weniger Zeit, nichtsdestotrotz wollten wir einfach ein bisschen London-Flair aufschnappen, Tube fahren, über jede Brücke laufen, mit der GoPro an den obligatorischen Sights vorbeilaufen und dabei die Gesichter der Menschen beobachten. Check. Aber ich muss ganz sicher noch einmal wiederkommen. Für mehr als ein paar Stunden.

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Ach, und dann waren wir ja noch in Cambridge. Da wir vor unserem Abflug noch Zeit hatten, fuhren wir in die bekannte Uni-Stadt und flanierten über den riesigen Campus der verschiedenen traditionsreichen Colleges. Wir sahen hunderte Ersties, die wohl zum Herbstsemester anfangen zu studieren und sich von Alumnis die Stadt zeigen ließen. Man kann sich ein bisschen verirren, weil irgendwelche Parks irgendwann einfach aufhören und Wege abgesperrt sind. Aber dann folgt man einfach den Scharen von Studenten, die es auch nicht besser wissen.

So. Und das war nun also unsere Großbritannien Reise 2014. Eine schöne, lange, erholsame Woche mit viel, viel Autofahren (3000 km), vielen Seen, Bergen, Schlössern, Destillerien, grünen Wiesen, Ale (6x) und Fish & Chips (3x). Und selbstverständlich schließe ich nicht, ohne die nächste Reise anzukündigen: Im Frühjahr geht es wieder nach Amerika. Dieses Mal wollen wir die Ostküste herunterfahren. Von Boston über NY, Washington und Charleston nach Miami. Ich freu mich schon riesig, weil ich Amerika mag und bis auf New York und Miami noch nichts von der Ostküste gesehen habe. Mehr dazu demnächst hier.

01.08.14 – 03.08.14

Categories: Großbritannien

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